Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen)

Kräftig Mitwirken beim Ausbau des Technologie- und Wirtschaftsstandortes Thüringen - dafür steht die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen).

Sie bereitet sprichwörtlich den Boden für Unternehmen mit Arbeitsplätzen, managt internationale Kontakte, hebt Technologiepotenziale und macht sie nutzbar, schafft attraktiven Wohnraum und ein Mehr an Lebensqualität für Thüringer Bürger, Unternehmer und Fachkräfte. Als Wirtschaftsförderer betreibt die LEG Marketing für Thüringen, forciert den Technologie- und Innovationstransfer, unterstützt die Fachkräfterekrutierung und gewinnt Investoren mit einem Full Service für den Freistaat im Herzen Europas.

www.leg-thueringen.de

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Investieren in Thüringen

Lassen Sie sich vom Standort Thüringen überzeugen. Neben aktuellen Nachrichten aus der Thüringer Wirtschaft finden Sie hier detaillierte Standortinformationen zu allen Bereichen, die für Ihre Investitionsentscheidung von Bedeutung sind. Wir unterstützen Sie von der Förderberatung bis zum Anbahnen Internationaler Kontakte, vom Technologiemanagement bis zur Bereitstellung von aktuellen Wirtschaftsdaten. Wir stellen Ihnen potenzielle Forschungspartner vor und finden für Sie die passende Gewerbefläche.

Rechnen Sie mit unserer Unterstützung und informieren Sie sich hier über unser Serviceangebot. 

 Investieren in Thüringen

 Thüringer Markt- und Technologieführer (Stark am Markt)

 Showroom Wissenschaft

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Thüringen International

Thüringen International unterstützt Thüringer Unternehmen und Cluster im Auftrag der Thüringer Landesregierung als zentrale Service- und Anlaufstelle in allen Fragen der Erschließung ausländischer Potential- und Wachstumsmärkte. Angesiedelt bei der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen schafft Thüringen International nachhaltige Strukturen, um die Exporte aus dem Freistaat zu steigern. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick zu:

  • unserem umfassenden Leistungsangebot zur Unterstützung Ihres Sprungs auf das internationale Parkett,
  • aktuellen Angeboten an Delegations- und Unternehmensreisen sowie Auslandsmessebeteiligungen,
  • interessanten Länderinformationen mit aktuellen Wirtschafts- und Marktdaten sowie Ansprechpartnern vor Ort, 
  • unseren Auslandbüros mit ihren Serviceangeboten sowie
  • interessanten Projekten und Kooperationsmöglichkeiten.

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Thüringer ClusterManagement

Das ThCM treibt die Zusammenarbeit von Unternehmen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen voran und flankiert die strategisch-konzeptionelle Entwicklung von Clustern in fünf definierten Innovationsfeldern. Dabei koordiniert und begleitet es aktiv den Umsetzungsprozess der Thüringer Innovationsstrategie (RIS3 Thüringen). Zusätzlich agiert es interdisziplinär und hilft, die verschiedenen Felder miteinander zu verzahnen. Damit leistet das ThCM einen wichtigen Beitrag für die erfolgreiche Entwicklung des Wirtschafts-, Technologie- und Innovationsstandortes Thüringen. Es wirbt zudem verstärkt EU- und Bundesmittel ein, um Handlungsoptionen für die Innovationsfelder zu erweitern und die Umsetzung von Projekten zu beschleunigen.

Auf unserer Internetseite finden Sie ausführliche Portraits der fünf Innovationsfelder mit Informationen zu Profil, Aktivitäten der Arbeitskreise, Success Stories und den Partnern & Akteuren. Außerdem erhalten Sie einen Überblick über die Entstehung und Umsetzung der Thüringer Innovationsstrategie und die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen - zum Beispiel über die offene Diskussionsplattform. Hinweise zu aktuellen Nachrichten und Veranstaltungen, zur allgemeinen Forschungsinfrastruktur, zur Fördermittelberatung sowie der Unternehmens- und Technologiedatenbank runden das Serviceangebot ab.

 Thüringer ClusterManagement

 RIS3 Thüringen

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Fachkräfte-service

Die Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF) ist als landesweite Einrichtung und Welcome Center die zentrale Anlaufstelle für alle, die gern in Thüringen arbeiten und leben möchten sowie für Thüringer Unternehmen, die Unterstützung bei der Fachkräftesicherung benötigen.

  • Wir machen (angehende) Fachkräfte auf den Freistaat Thüringen und die guten Beschäftigungs-, Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie Lebensbedingungen aufmerksam.
  • Wir zeigen Berufs- und Karrierewege auf.
  • Wir helfen Fachkräften aus dem In- und Ausland auf ihrem Weg in den Thüringer Arbeitsmarkt.
  • Wir bieten kleinen und mittelständischen Unternehmen des Freistaates Unterstützungsangebote bei der Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an.
  • Wir betreuen mit unserem Welcome Center ausländische Fachkräfte und an ihnen interessierte Unternehmen.
  • Wir beraten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Mit der Firmenkontaktmesse "academix Thüringen" bietet die ThAFF exklusiv für Thüringer Unternehmen eine Plattform, sich dem akademischen Nachwuchs vorzustellen.

Im Netzwerk Karriere für 2 werden Thüringer Unternehmen gezielt bei der Suche nach einer passenden Anstellung für Dual-Career-Paare und damit bei der Sicherung qualifizierter Fachkräfte unterstützt.

 Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF)

 Firmenkontaktmesse "academix Thüringen"

 Karriere für 2

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Immobilien

Die LEG ist kompetenter Ansprechpartner rund um die Immobilie. Sie veräußert und vermietet eine Vielzahl von Flächen und Gebäuden. Die Angebotspalette ist breit und reicht von der Wohnung über die Halle bis hin zu Bauland, Industrie- und Gewerbeflächen sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen. Auf unserem Internetauftritt finden Sie rund 300 Immobilienangebote in den Kategorien "Kaufen", "Mieten" und "Bauen", eine interaktive Immoblienkarte sowie ausführliche Informationen zu allen Baugebieten, die von der LEG betreut werden.

Im Zuge der Entstehung des ICE-Knotens Erfurt entwickeln die Landesregierung, die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG) und die Stadt Erfurt das Umfeld des Erfurter Hauptbahnhofes. Der Internetauftritt www.ice-knoten.de informiert über die neuesten Entwicklungen.

Sie sind auf der Suche nach speziellen Immobilienangeboten? Die LEG Thüringen vermarktet Burgen und andere Denkmäler, weitere Informationen finden Sie hier:

Immobilien in Thüringen

LEG-Wohnbauland

LEG-Kaufangebote

LEG-Mietangebote

ICE-City Erfurt

Erfurt Brühl

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Standortmanagement

Die LEG Thüringen sorgt mit einem komplexen Flächenmanagement dafür, dass aus ehemals industriell oder militärisch genutzten Flächen attraktive Standorte entstehen. Zudem schafft sie bei Bedarf Neustandorte, beispielsweise Flächen für industrielle Großansiedlungen. Finden Sie hier Ansprechpartner und aktuelle Informationen zu

  • unseren Kompetenzen in den Bereichen "Entwicklung von
    Industrie- /Gewerbestandorten" und "Konversion von Militärflächen",
  • gewerblichen Immobilienangeboten (Miete/Kauf),
  • wichtigen Standortfaktoren Thüringens sowie
  • begleitenden Serviceangeboten der LEG und
  • ausgewählten Referenzprojekten.

 Standortmanagement Thüringen

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Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA)

Thüringen soll der "Grüne Motor" Deutschlands werden - und GreenTech ist der Katalysator. Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie stellt die Weichen für eine ökologische Industriepolitik. Mit dem Programm "Thüringen - GreenTech" und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH, kurz ThEGA, sind wichtige Instrumente in diesem Zusammenhang entstanden.
Als zentrale Einrichtung koordiniert die ThEGA die Zusammenarbeit von Industrie-, Energie- und Ressourcenpolitik mit Unternehmen und Kommunen und unterstützt damit effizient die ökologische Modernisierung in Thüringen.

Die ThEGA informiert als Thüringer Kompetenz-, Beratungs- und Informationszentrum Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Kommunen und Verwaltungen sowie private Verbraucher schwerpunktmäßig zu folgenden Themen:

  • Erneuerbare Energien
  • Energieeffizienz
  • Nachhaltige Mobilität
  • Ressourceneffizienz

 Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA)

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Stadt- und Regionalentwicklung

Ob für einzelne Flächen, Quartiere, Stadtteile oder ganze Regionen - die LEG Thüringen ist als anerkannter Sanierungs- und Entwicklungsträger im Freistaat Thüringen tätig und erbringt Dienstleistungen für die räumliche Entwicklung und Planung dieser Projekte im Rahmen der Landesentwicklung an. 

Das bei der LEG eingerichtete Breitbandkompetenzzentrum arbeitet daran, eine möglichst flächendeckende Grundversorgung Thüringens mit schnellen Internetzugängen zu erreichen.

Seit Dezember 2017 zählt der Erfurter Hauptbahnhof zu den wichtigsten ICE-Drehkreuzen in Deutschland. Alle Informationen zum Projekt finden Sie unter www.ice-city-erfurt.de.

Ihr Ansprechpartner

Abteilung Stadt- und Regionalentwicklung

LEG Thüringen
Mainzerhofstrasse 12
99084 Erfurt
Tel. (0361) 5603 230
Fax. (0)361) 5603 336

Stadt- und Regionalentwicklung in Thüringen

Brachflächenkataster der LEG Thüringen

Breitbandinititative "Thüringen Online"

ICE-City Erfurt

Erfurt Brühl

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Hat Trump einen Handelskrieg begonnen?

Am 8. März 2018 kündigte US-Präsident Donald Trump neue Schutzzölle auf den Import von Stahl und Aluminium an. Dieser Artikel erläutert Gründe, Rechtmäßigkeiten, Ausnahmen und Auswirkungen der Zölle.

Ein Gastbeitrag von Justin S. Hepworth, Jurist bei Foran Glennon, Las Vegas/ USA

Am 8. März 2018 kündigte US-Präsident Donald Trump neue Schutzzölle auf den Import von Stahl und Aluminium an. Dieser Artikel erläutert Gründe, Rechtmäßigkeiten, Ausnahmen und Auswirkungen der Zölle.

Um welche Zölle geht es?

Die neuen Zölle auf Stahleinfuhren betragen 25% und auf die Einfuhren von Aluminium 10%. Diese neuen Zölle traten am 23. März 2018 in Kraft und betreffen zunächst den Handel mit Ländern ohne Ausnahmeregelung, wie z.B. China.

Warum werden die Zölle eingeführt?

Aus Sicht des US-Präsidenten sind die Zölle notwendig, um die nationale Sicherheit zu schützen. Seiner Auffassung nach greifen ausländische Handelspraktiken die Stahl- und Aluminiumindustrie in den USA in unfairer Weise an. Insbesondere würden Länder wie China den amerikanischen Markt mit billigem Stahl und Aluminium fluten, was zu „geschlossenen Fabriken“ und zum „drastischen Niedergang ganzer Viertel“ geführt habe. Präsident Trump zufolge sei dies nicht nur eine wirtschaftliche Katastrophe, sondern auch eine sicherheitspolitische Katastrophe.

Stehen diese Zölle im Einklang mit internationalem Recht?

Die Trump-Regierung beruft sich auf Artikel XXI des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT). Mittels dieses Artikels können Ausnahmeregelungen vom internationalen Handelsrecht getroffen werden, die mit der nationalen Sicherheit begründet werden. Diese Ausnahmeregelungen erlauben es einem Land, Maßnahmen zu treffen „die es zum Schutz seiner Sicherheit (…) für erforderlich hält“, um „wesentliche Sicherheitsinteressen“ zu schützen, die auf Handelsbeziehungen beruhen und die „unmittelbar oder mittelbar für die Versorgung der bewaffneten Streitkräfte bestimmt sind” oder „im Falle einer anderen ernsten internationalen Spannung“ notwendig sind. Aufgrund der Tatsache, dass es nur wenige Präzedenzfälle für die Auslegung dieser Rechtsvorschrift gibt, ist nicht klar, ob die neuen Zölle auf Basis dieser nationalen Sicherheitsausnahmen rechtssicher begründet sind. Da der Großteil des importierten Stahls und Aluminiums von zuverlässigen Partnern stammt, scheint die angebliche Bedrohung der nationalen Sicherheit nur ein Vorwand zu sein. Da jedes Mitgliedsland auf Grundlage des Artikels zu eigenen Entscheidungen kommen kann, könnte es jedoch möglich sein, dass die Welthandelsorganisation (WTO) nicht befugt ist, der US-Regierung zu untersagen, sich auf diesen Artikel zu berufen.

Werden die neuen Zölle einen Handelskrieg auslösen?

Nach der Ankündigung der neuen Stahl- und Aluminiumzölle durch die Trump-Regierung veröffentlichte die Europäische Union (EU) umgehend eine Liste von US-Produkten, die sie mit Gegenmaßnahmen treffen könnte. Zu diesen Produkten gehören u.a. Harley-Davidson-Motorräder, Levi's Jeans, Bourbon Whiskey, Erdnussbutter und Orangensaft.

Daraufhin antwortete Präsident Trump auf Twitter, dass die USA bereit seien, Autos deutscher Hersteller zu besteuern. Er bekräftigte diese Absicht im Rahmen einer Kundgebung in Pennsylvania: „Wir werden Mercedes-Benz besteuern, wir werden BMW besteuern“, wenn die EU die Handelsbarrieren für US-Importe nicht senke. Trotz dieser Rhetorik versuchen die Unterhändler der EU und der USA, den Konflikt zu entschärfen und einen Handelskrieg zu vermeiden. Tatsächlich hat die EU aktuell eine vorübergehende Ausnahmeregelung von den Zöllen erhalten.

Als Reaktion auf die Stahl- und Aluminiumzölle hat China Zölle in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar für US-Agrarprodukte verhängt, darunter Schweinefleisch, Wein, Obst und Nüsse. Im April 2018 verschärfte sich der Konflikt zwischen den USA und der Volksrepublik. Die USA definierten eine Liste mit 1.300 chinesischen Produkten, wie beispielsweise Fernseher, Autos, Kopierteile, Aluminiumlegierungsplatten und Festplatten, die mit US-Zöllen belegt werden könnten. China reagierte sofort mit der Vorlage einer eigenen Liste mit 106 Produkten, auf der u.a. Autos, Flugzeuge, Sojabohnen, Mais, Hirse, Whiskey, Rindfleisch, Tabak, Baumwolle und Plastikprodukte stehen. Trotz der Zusicherungen von Larry Kudlow, Präsident Trumps neuem Wirtschaftsberater, dass „hier kein Handelskrieg stattfindet“ und die Gefahr der Einführung von Zöllen bislang nur theoretisch sei, scheinen die neuesten Tweets von Präsident Trump darauf hinzudeuten, dass er nicht bereit ist, auf einen Handelskrieg zu verzichten: „Wir sind nicht in einem Handelskrieg mit China. Dieser Krieg wurde vor vielen Jahren von törichten oder inkompetenten US-Repräsentanten verloren. Aktuell haben wir ein Handelsdefizit von 500 Milliarden Dollar pro Jahr und einen zusätzlichen Diebstahl an geistigem Eigentum von 300 Milliarden Dollar. Das können wir nicht hinnehmen!“ Später twitterte er: „Wenn Du schon 500 Milliarden Dollar verloren hast, kannst Du nicht verlieren!“

Nachdem die USA und China ihre gegenseitigen Drohungen ausgetauscht hatten, wies Präsident Trump den US-Handelsbeauftragten im April 2018 an, „darüber nachzudenken, ob Zusatzzölle in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar angemessen wären (…) und wenn ja, Produkte zu identifizieren, auf welche diese Zölle verhängt werden könnten.“ Das chinesische Handelsministerium antwortete, dass es bereit sei, „umfassende Gegenmaßnahmen“ zu verabschieden und dass „China keinen Handelskrieg will“, aber “keine Angst davor“ habe, „einen Handelskrieg zu führen.“

Gibt es Möglichkeiten, von den neuen Zöllen befreit zu werden?

Ja, es gibt Ausnahmen bei der Erhebung der neuen Stahl- und Aluminiumzölle. Sie gelten nicht für Einfuhren aus Kanada oder Mexiko, solange diese Länder Fortschritte dabei machen, das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) neu zu verhandeln. Die Trump-Regierung hat kürzlich ebenfalls angekündigt, dass die EU und vier weitere Partner – Australien, Argentinien, Brasilien und Südkorea – eine vorübergehende Ausnahmereglung von den Zöllen erhalten. Präsident Trump hat andere Nationen aufgefordert, Ausnahmen zu beantragen, sollten sie „alternative Möglichkeiten [haben], drohende Beeinträchtigungen der nationalen Sicherheit durch Einfuhren aus diesem Land abzuwenden“.

Wird die EU von den Zöllen ausgenommen?

Ja, die EU hat eine vorübergehende Ausnahmeregelung von den Zöllen erwirkt. Die Trump-Administration plant jedoch, dauerhafte Ausnahmen an Maßnahmen zum Ausgleich von Handelsungleichgewichten sowie an finanzielle Beiträge zum Nordatlantikpakt (NATO) zu knüpfen.

Wie würde sich ein Handelskrieg auf Deutschland auswirken?

Nach Angaben der International Trade Administration, welche dem US-Wirtschaftsministerium unterstellt ist, belegte Deutschland 2017 Platz fünf der weltweit führenden Stahlexporteure. Obwohl die Vereinigten Staaten im gleichen Jahr lediglich Rang sieben der wichtigsten Exportmärkte deutscher Stahlausfuhren belegten, stieg ihr Anteil mit 21% am signifikantesten. Angesichts der Bedeutung des US-Marktes für deutsche Stahl- und Fertigfabrikate könnten Zölle (und ein daraus resultierender Handelskrieg) spürbare Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft haben. Obwohl die vorübergehende Ausnahmegenehmigung direkte Auswirkungen auf Deutschland zunächst abwendet, könnte der eskalierende Handelskrieg zwischen den USA und China doch spürbare Auswirkungen auf die deutschen Autohersteller haben. Chinas Drohung, auf die Einführung von US-Zöllen mit der Einführung einer 25-prozentigen Steuer auf US-amerikanische Autoimporte zu reagieren, hätte erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen wie Daimler und BMW. Laut Arndt Ellinghorst, Analyst bei Evercore ISI, „ist dies im Wesentlichen eine Steuer auf süddeutsche Automobile, speziell SUVs von BMW und Mercedes, die in den USA gebaut und nach China exportiert werden.“

Ihre Ansprechpartner

Team Thüringen International

Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen)

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