Auf der Überholspur: Das ist Israels Antrieb

Derzeit ist Israel in aller Munde, wenn es um schnelles, durchdachtes Impfen in der Corona-Pandemie geht. Dass das Land auch in vielen anderen Bereichen ein rasantes Tempo an den Tag legt, zeigt sich mit Blick auf die Branchen Hightech, umweltfreundliche Technologien oder Medizintechnik. Wir nehmen (mit) Fahrt auf und zeigen, wie Thüringer Unternehmen hier profitieren können.

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In nahezu keinem anderen Land ist die Herdenimmunität und damit das Ende von zahlreichen Lockdown-Maßnahmen so greifbar, wie derzeit in Israel: Das Land hatte früh in der Pandemie auf Verträge mit allen aussichtsreichen Impfstoff-Herstellern abgeschlossen. Das zahlt sich nun aus: Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum 2021 liegen laut aktuellen Prognosen der Weltbank bei knapp sieben Prozent. Nicht nur bei den Zugpferden der israelischen Wirtschaft – allen voran IT, Medizintechnik und andere Hochtechnologien – sondern auch der Tourismus und Spezialthemen wie Hightech-Nutzung in der Landwirtschaft hoffen, als Gewinner der Krise hervorzugehen. Angesichts des jüngsten Handelsabkommens zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VEA) dürfte die Wirtschaft des Landes auch in diesem Punkt maßgeblich profitieren – sowohl mit Blick auf israelische Exporte in die VAE als auch hinsichtlich der geplanten rund 350 Millionen US-Dollar schweren Investitionen, die das Emirat in Israel plant.   

Überdies fußt der Drive der israelischen Wirtschaft noch auf einer anderen Säule: Mut, Erfindungsreichtum, Unternehmergeist und Bereitschaft, unternehmerisches Risiko einzugehen machen Israel zusammen mit einer dynamischen Forschungs- und Entwicklungslandschaft zu einem gefragten Startup- und TechStandort. Wie Thüringer Unternehmen von diesem Drive profitieren können, welchen Einfluss dabei die aktuelle Regierungskrise hat und welche konkreten Anknüpfungsmöglichkeiten es gibt, das zeigen wir in unserem nächsten Café International am 20. Mai 2021. Gemeinsam mit Expert*innen sprechen wir online über die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage sowie Marktentwicklung. Wie der Schritt nach Israel gelingt und was es hierbei zu beachten gilt, davon berichten uns Thüringer Unternehmen, die bereits in Israel aktiv sind. Auch für Sie soll dies eine Gelegenheit sein, Ihre Erfahrungen zu teilen und mitzudiskutieren. Der digitale Austausch ist der Auftakt für weitere Aktivitäten in diesem Jahr: Unter „Israel im Fokus“ finden Sie unser Jahresprogramm 2021 für den israelischen Markt. Geplant sind u.a. eine auf Sie zugeschnittene Geschäftspartnersuche mit individuelle Kooperationsgesprächen sowie eine Unternehmensreise nach Israel vom 18. bis 22. Oktober 2021.