Schwere Umweltbelastungen nach Minenunglück in Brasilien - internationales Know-how zur Eindämmung und Behebung der Folgen gefragt

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Am 5. November 2015 ereignete sich im Bundesstaat Minas Gerais eine der schlimmsten Umweltkatastrophen in der brasilianischen Geschichte (einen Bericht finden Sie beispielsweise bei Zeit.de). Rund 50 Millionen Tonnen vermutlich mit Schwermetallen kontaminierter Schlamm aus dem Rückhaltebecken einer Eisenerzmine haben nach einem Dammbruch Tausende Hektar fruchtbaren Bodens unter sich begraben und mindestens 13 Menschen getötet. Der Fluss Rio Doce, der etwa eine Viertelmillion Menschen mit Trinkwasser versorgt, wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Laut INDI, der Entwicklungsagentur des Bundesstaats Minas Gerais, wird auf internationaler Ebene intensiv nach Lösungen und Technologien für die Behebung der ernsten Situation gesucht. Die Auslandsbeauftragte von Thüringen International, Ilka von Borries, steht in engem Kontakt zu den Verantwortlichen und kann Anbieter von Umwelttechnik an die richtigen Ansprechpartner in Brasilien vermitteln.

Ansprechpartnerin:
Carine Cornez-Fliege
Tel.: 0361 5603 446
E-Mail: carine.cornez-fliege(at)leg-thueringen.de