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Thüringen mit leichtem Exportrückgang in 2025

Die Thüringer Gesamtausfuhren sanken im vergangenen Jahr vor allem wegen eines starken Absatzeinbruchs in den USA. Die Importe hingegen stiegen.

Nach vorläufigen Angaben des Bundesamtes für Statistik sank im Berichtszeitraum 2025 das wertmäßige Exportvolumen Thüringens entgegen dem Bundestrend um 1,1 Prozent auf 18,2 Milliarden EUR. Die Thüringer Importe hingegen stiegen um 2,0 Prozent auf 17,9 Milliarden EUR. Es konnte erneut ein positives Außenhandelsbilanzsaldo ausgewiesen werden, wenn dieser auch auf etwa 280 Millionen EUR schrumpfte. Das Handelsvolumen insgesamt stieg um 0,4 Prozent und betrug 36,1 Milliarden EUR. Die erstarkte Bedeutung des Auslands für die Thüringer Industrie verdeutlicht die Rekord-Exportquote von 38,0 Prozent (für Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes ab 50 Mitarbeitern).

In der genaueren Analyse der Entwicklungen zeigen sich für den Freistaat interessante Handels-Verschiebungen: Die stärksten Ausfuhranstiege wurden auf den Märkten Taiwan, Ägypten und China verzeichnet. Die stärksten Einbußen erfuhr das Exportgeschäft mit der Ukraine, den USA und Brasilien. Im Importbereich wurden die stärksten Thüringer Lieferzuwächse aus dem Vereinigten Königreich, Vietnam und den Niederlanden verzeichnet.

Auch wenn die US-Zollpolitik mutmaßlich zum beschriebenen Thüringer Exportrückgang in die USA um 6,1 Prozent führte, bleiben die Vereinigten Staaten mit einem Exportvolumen von 2,1 Milliarden EUR und einem Exportanteil von 11,4 Prozent der wichtigste Thüringer Absatzmarkt, gefolgt von Polen und China.

Person vor futuristischem HUD-Display

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